Juni 2016

 

Wiedersehen mit alten Traditionen - 200 Jahre nach Nikolai Bestushews "Briefen aus Holland"

 

Immer lieferbar:

 

Memoiren-Edition: 6 Bücher (Bd. 1-3 in chronologischer Ereignisfolge, Buch 5 und 6 thematisch-formell aus dem Nachlass in "Briefe" und "Schriften" unterschieden ) - zusammengefasst in 3 Bänden zu 52,80 bis 60 Euro.

Einzel-Edition: 10 Bände (Erinnerungsbände einzelner Dekabristen):

Michail A. Bestushew ( lieferbar)

Nikolai Bestushew (Frühe Schriften & Briefe)

Iwan I. Gorbatschewskij (lieferbar)

Nikolai I. Lorer (BoD) ab Mai 2018 wieder lieferbar

Michail S. Lunin (BoD) ab Mai 2018 wieder lieferbar

Iwan I. Pustschin (Erinnerungen an Puschkin/Briefe) , lieferbar

 

Das gibt es (demnächst) nur bei  K Ö H L E R B U C H  !

 

Die komplette Übertragung der Erinnerungen des Dekabristen

Sergei G. Wolkonsky (anhand der Publikation aus dem Jahr 1901)

 

Titel zu/von anderen Dekabristen des Jahres 1825:

 

 

Andreas Baron von Rosen lfb.

 

Nikolai W. Bassargin, lfb.

 

Der Fall Batenkow (392 Seiten), lfb.

Iwan D. Jakuschkin (in Arbeit)

 

außerdem:

Fürstenerinnerungen (Obolenskij, Trubetzkoi, Stschepin-Rostowskij)
z.Zt. in Arbeit: W.K. Küchelbecker (u.a.:Die Reise nach Westeuropa 1820/21)

Sonderbände (Übertragungen und Ersterscheinungen ab 2003):

Die Brüder Christi in Rußland (e-publi), vergriffen

Die Murawjows (284 Seiten), lfb.

"Die Familie Bestushew" (in Arbeit. z.Zt. 340 Seiten)
N.A. Bestushew "Ein Russe in Paris" (300 Seiten)

"Die Dekabristen von A - Z",   Dekabristenlexikon (e-publi), lfb.

"Die verlorene Heimat des Fürsten Wolkonsky" (e-publi), lfb.

"Die Familie des Fürsten G.S. Wolkonsky" e-publi (214 Seiten), lfb.

"Mein Feodossia" (e-publi), lfb.

"Das Gespräch", A. Puschkin im September 1826


"Remake der Reise J.G. Kohls 1837 von Petersburg nach Moskau", lfb.


"Wanderungen am Plauenschen Grund" (AT, derzeitiger Seitenstand: 65)


"Owanes - Im Banne des Meeres" Ein Künstlerportrait aus dem 19. Jahrhundert (noch immer in Arbeit)


"Legenden der Rus: Die Possadniza Marfa/Die Legende der Olga von Kiew/ Simeon von Susdal/Askold" epubli, lfb. (492 S.)

"Die Geschichte Russlands in Bildern" (Paperback, 116 Seiten)

"Die Stiftsfehde zu Mainz" (nach O.Höcker) - über J. Gutenberg, lfb.

"Das Tagebuch des F. Rochlitz" (zur Völkerschlacht bei Leipzig 1813)
"Der Fechtmeister!" (neu erzählt nach A. Dumas d.ä.) - in Arbeit

Bilderbuch:
"Ein kleiner Held in Afrika" Meine Hommage an Ilse Kaltheuner
"Puschkin - der Comic" (AT, derzeitiger Seitenstand: 12)

weitere geplante Titel:

"Aus den Tagebüchern des J. Annenkow" (Arbeitstitel)
"Die Russen im Kaukasus" (Arbeitstitel)

Übersetzungen:

W.Axjonow "Die Insel Krim" (bei Kiepenheuer bereits durch einen anderen Übersetzer ediert)

P.G. Woodehouse "4 Geschichten für Golfer"

Sadonskij "Das Leben des General N.N. Murawjow-Karskij"

Lyrik:
Fürst Gwidon u.a. Märchen (e-publi)
Heldenlieder der alten Rus
Im Gespinst des Lebens (e-publi)
"Pustkin in love" (Gedichte für Erwachsene!)
"Die Lieder der Bilitis"
"Lieder des Mirza-Shaffy"

Autobiographisches:
"Begegnungen"
"Meine Lektüre"
"Wendezeiten"
"Zwischen Traum und Frühstücksei"
"SBZ" (Mein Leben in der "Zone")

Philosophie:

"Gedankenspiele" Vom elàn vitale zum human opor

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2009:

"The decembrist myth in russian culture", New York 2009

Sergei Erlich "Metafora mjytezha"; St. Petersburg 2009

Ekaterina Tumanik "Alexander Nikolajewitsch Murawjow"

2008:

"Dekabristy: aktualnye problemy i novye podchody"; Isd. Moskva

2007:

Dmitrij Sergejewitsch Mereschkowskij (1865 - 1941) "Zarstwo Swerja"

Die drei Bücher dieser Trilogie (Paul I., Alexander I. und Der 14. Dezember) bilden wiederum den 3. Teil der großen Trilogie "Christus und der Antichrist". In deutscher Sprache erschien als Band 923/24 der Roman "Der 14. Dezember" bei Goldmanns gelbem Taschenbuch in Augsburg.

Tatjana Botschanova "Dekabristy v zapadnoi Sibiri"; Isd. Novosibirsk

2006:

M.D. Filin "Maria Wolkosnkaja" Verlag MG, ISBN 5-235-02899-6

Oksana Kijanskaya "Juzhnoje obstschestwo dekabristov"

 

 

Es ist nicht unbedingt lustig, mitzuerleben, wie sich ein Volk, das seine eigene Kultur schon längst an Google und Mac Donald verkauft hat, den Mund zerfezt, um eine Nation zu kritisieren, die sich einen Rest von nationalem Stolz bewahren möchte und hierbei erfahren muss, wie schwer das in Zeiten globaler Marktwirtschaft ist...

Kaum Veränderte Nachauflage (39,80 EUR, hc) lfb. über e-publi-shop oder über eine Mail an Koehlerbuch@web.de.
Feodossia ist nicht Ischia - aber genau das ist der Reiz an diesem Ort.ISBN 978-3-7375-7274-3

Eigentlich wollte ich nur mal schnell "auf die Insel", um nachzuprüfen, ob auch alles stimmt, was ich bisher über den Ort und seinen größten Sohn, den Maler Iwan Konstantinowitsch Aiwasowskij, in Erfahrung bringen konnte. Es dauerte nur Stunden, und ich war fasziniert von einer Welt, die mir vertraut und fremd zugleich erschien. Plötzlich war Geschichte wieder zum Greifen nahe, stand ich auf alten Pfaden, über die schon große Namen geschritten waren. Je mehr ich von ihnen erfahren wollte, desto mehr wurden es. Einiges haben sie mir geflüstert, vieles muß ich aber erst noch begreifen. Doch ich taste mich ran - nach und nach. Heute verstehe ich es als ein Glück, mich auf diesen Weg gemacht zu zu haben, denn ich trage fortan einenSchatz in mir: Mein Feodossia!

Hinweis auf weitere Titel zu diesem Thema:

in russischer Sprache:

N.N. Grin "Die Erinnerungen Alexander Grins", Koktebel-Verlag, Feodossia

Krimalbum für das Jahr 2002, Koktebel-Verlag, ISBN 5-94293-004-X

I.E. Feinberg "Drei Sommer zu Gast bei Woloschin", ISBN 5-7784-0314-3

"Reisen nach Feodossia" (1769-1904), Vlg.Koktebel, ISBN 5-94293-004-X

Fürst Gwidon

Tausendschön und die 7 Räuber

Die Legende der Genovefa von Brabant

Der güldene Hahn

Bräse Lütt un sin Fru

Dieses Buch ist ein MUSS für alle Institutionen, die sich mit dem Werk sowie dem Leben von Alexander Puschkin befassen, dem ein Grossteil der in diesem Lexikon genannten Personen bekannt war, der an ihrem Schicksal Anteil nahm, was sich wieder auf sein Werk auswirkte...

Nachschlagewerk zu den Lebensdaten der Dekabristen und vieler anderer, die in den Prozeß involviert waren zzgl. ausgewählter Texte. - lieferbar bei Amazon

Akatui-Prison Foto um 1900
"Unsere wahre Lebensaufgabe stellte sich erst nach unserer Ankunft in Sibirien, wo wir dazu aufgerufen sind, in Wort und Tat jener Sache zu dienen, für die wir uns aufgeopfert haben." Dekabrist Lunin

Originalsprachige Texte zu den Dekabristen in Sibirien im Internet: www.chukfamily.ru/Lidia/Publ/publ.htm

Um sie zu ehren, dafür setze ich mich täglich an den Schreibtisch und überlege, was ich schreibe und übersetze. Sicher, sie hatten noch keine differenziert konkreten Vorstellungen von einer sozial gerechten Gesellschaft, undefiniert blieben weitgehend auch die Methoden zur Erreichung des angestrebten Ziels, doch waren sie intuitiv begeistert, voller Pläne und erfasst vom Geist der Zeit, der damals nicht nur ein vorrangig national gesinnter sondern auch ein nach Gerechtigkeit strebender war... Sie hatten ein Gespür dafür, dass es Zeit ist, die Gestaltung der Geschichte in die Hände von Menschen zu legen, die unabhängig von Parteien und Karrieren nach einem Verstand urteilen, der durch den Schlag des Herzens geadelt wird. Ein aufmerksamer Beobachter dessen, was die Dekabristen vorlebten, war auch Karl Marx, der im Jahr 1835 in seinem Abituraufsatz u.a. schrieb: <...die Natur des Menschen ist so eingerichtet, dass er seine Vervollkommnung nur erreichen kann, wenn er für die Vollendung, für das Wohl seiner Mitwelt wirkt.> So urteilt und spricht nur einer, der selbst das humanitäre Gen in sich spürt, jenes undefinierbare Etwas, das ihm die Kraft gibt, auf Wohlstand und Bequemlichkeiten zu verzichten, um von dem eigenen (!) und einmaligem Weg nicht abgelenkt zu werden. Ein Heer derartiger Individualisten am Werk des Wohles Aller forderte 130 Jahre später der Soziologiestudent Rudi Dutschke in einer Außerparlamentarischen Opposition (APO). Dieser Wunsch schließt fast nahtlos an die geheimen Hoffnungen des russischen Häftlings in Akatui (Ostsibirien) an, nämlich jene von Michail Lunin im Jahr 1845, was uns beweist, dass es gültige Produkte menschlicher Vernunft gibt, die immer noch brach liegen, weil sie im Geschwätz des Alltags, das von Parteien, Medien und Konzernen gelenkt wird, nicht bemerkt werden..." jvincey 3/2008
"Denk ich an damals zurück"(unbek. Maler 19. Jahrhundert)
"Die Erinnerungen des N.I. Lorer" 342 S. 20,80 EUR
"Die Erinnerungen des I.I. Gorbarschewskij"- "Gesellschaft Vereinigter Slaven"- im Verein mit dem Südbund- Der Aufstand im SüdenBriefe an I. Pustschin, Jewgenij Obolenskij und die Brüder Bestushew314 Seiten  (Foto: Dekabristenmuseum Moskau)

Derzeitiger Manuskriptstand: 266 Seiten

Zeichnung: Vincey (nach A.Zingg)

Die Villa Cosel im Plauenschen Grund war ein Denkmal zum Kupferbergbau in der Gegend von Freital. Es verschwand 1975, weil keiner verstand, wie wichtig es ist , Orte (auch jene des Irrtums) zu erhalten...
Über Michail Lunin existieren insgesamt 40 Arbeiten (offiziell), die in 95 unterschiedlichen Publikationen weltweit in 6 Sprachen vertrieben wurden. Es wurde höchste Zeit, dass es nun (ab 2011) auch eine deutschsprachige Publikation zu dieser Ausnahmepersönlichkeit der Puschkinzeit gibt.

Das Leben des wohl interessantesten und eigensinnigsten Dekabristen in einer Beschreibung, die nicht nur für Fachleute so manche Überraschung parat hält, ihn aber gar als Philosophen zu bezeichnen, wie es einige neunmalkluge Slawisten tun, halte ich für unangemessen. Er war ein echter Revolutionär, zudem tief in den Tradition christlichen Denkens verwurzelt - ein selbstloser Mensch (jedenfalls ab April 1826) - im besseren Sinne des Wortes.

"Wir sind mit der Fähigkeit zu lieben ausgestattet, sollten diese aber auf unseren Schöpfer konzentrieren und erst über ihn - auf seine Schöpfungen. Andernfalls könnte es geschehen, dass wir um so stärker leiden, je empfindsamer wir sind. Falls ein Mensch einen Engel erkennen könnte, müßte er sich in ihn verlieben und dadurch unglücklich werden. Wende meinen Blick, Herr, ab von jener Volkommenheit deiner Schöpfung, damit sich meine Seele ungehindert dir (allein) zuwenden kann. Einige deiner Schöpfungen sind von einer Pracht, dass sich mir bei Betrachtung derselben die Sinne verwirren..."

Dies war seine geheime Liebeserklärung an Maria Wolkonsky, die Frau seines Freundes Sergei Grigorjewitsch Wolkonsky:
Lunin im Hause Kapnist a.d. 1820
Epitaph seiner Schwester auf dem Grabstein (Auszug): "Da seht - ein einfacher Hügel zeigt eine Stelle, wo jemand begraben wurde, ohne von Gebeten geweiht, ohne von seinen Freunden besucht zu werden!... Doch in der Nacht sieht man dort ab und an ein glänzendes Licht, hört man dort Laute, als würden aus leisen Brunnen die Tränen in Bächen rauschen, die im Himmel vergossen werden, und das wundersame Licht ist ein Hinweis darauf, wo die Reste eines heiligen Märtyrers liegen. Wie der Name dieses Märtyrers lautet? Oh je! Oh je! Ich muss über ihn schweigen..."

Über ihn ist in russischer Sprache erschienen: Nathan Eidelmann "Lunin", Verlag Wagrius, NA 2005 (ISBN 5-475-00047-6).

Ausser auf Wikipedia (unter < Michail Sergejewitsch Lunin>) kann man eine Kurzform seiner Biographie (nur auf russisch) auch nachlesen unter: http://www.peoples.ru/state/citizen//lunin/history.html
Peter Scholl-Latour, "Das Schlachtfeld der Zukunft", Siedler Verlag sowie: "Den Gottlosen die Hölle" - der Islam im zerfallenden Sowjetreich / Goldmann

Barbara Bartos-Höppner, "Sturm über dem Kaukasus", Arena Verlag

Luise Laporte, "Das Land der letzten Ritter",C.H. Becksche Verlagsbuchhdlg.

Karl von Seeger, "Imam Schamil", Paul List Verlag

Theodor Horschelt "Im Kaukasus", Callwey-Verlag München
Leo Tolstoi, "Hadschi Murat", diverse Verlage

Essad-Bey, "Der Kaukasus", Deutsche-Buchgemeinschaft

Das Leben Kartlis, Eine Chronik aus Georgien 300-1200, Sammlg. Dietrich

Ausgaben in russischer Sprache:

M. Alichanow "In den Bergen Daghestans", Verlag Epocha 2005, 416 Seiten

D. Romanowskij "Der Kaukasus und der Kaukasuskrieg" 1860, 404 Seiten

R.A. Fadejew "Kawkaskaja Woina", Verlag EKSMO 2003, 636 Seiten
- Zur Problematik des "human opor" - oder: Das Bewältigen von Dominanzen auf dem Weg in ein glückliches Leben. (Ansätze zur Resilianz-Theorie)
654 Seiten (pb 34,50 EUR)

short stories or what?

 

 

NEUERSCHEINUNGen  2016:

Abbildung: Monier zugeschr. 1810
Versuch eines Familienportraits (z.Zt. 284 Seiten), hc - Format 17 x 24 cm
Künstler: Borowikowskij, ca. 1806

I.Repin: Detail aus dem Gemälde "Der Staatsrat"

Bild oben: Der Staatssekretär des Ministers für Volksbildung Michail S. Wolkonsky um 1900, Sohn des Dekabristen Sergei Grigorjewitsch Wolkonsky und Vater von Michail S. Wolkonsky, jenes Fürsten, der sich als Dozent für Rhythmische Bewegung internationalen Ruf als Tanzpädagoge erwarb.
- Die heimliche Ehe des N. Bestushew
- Die Liebe der Camilla
- Die Leidenschaft der Pauline
- Alexandra und Nikita
- Lunin in love
- Joseph und Maria Poggio
- Bassargin und die Frauen
- Die Perle von Bachtschissarai

Titelblatt

Nikolai Bestushew: "Frühe Schriften"

Dieser Titel ist inhaltlich auch Bestandteil des Bandes : Nikolai A. Bestushew "Schriften und Briefe" der Dekabristen-Edition (Band 11)

 

 

Neuerscheinung  Mai  2017:

"N I K I T A"                                  ISBN: 978-3-7450-7595-3  (39,80 Euro); 352 Seiten

 

 

Hochzeit bei den Romanows

112 Seiten im Querformat
Geeignet für alle, die sich einen groben Überblick zur Entwicklung des Russischen Staates unter den jeweiligen Regenten im Verlauf von 1100 Jahren verschaffen möchten.

350

Zur Zeit in Arbeit:   M. Snamenskij "Entschwundenen Menschen", Übersetzung (Manuskriptstand: 120 Seiten)

 

dazu die

 

Erinnerungen und Briefe zu I. D. Jakuschkin   (Manuskriptstand: fertig gestellt)

Abb. unten: Die Dekabristen in Jalutorowsk (Künstler: M.S. Snamenskij)