


Gut vorbereitet sein ist alles. Bis Ende des Jahres 2011 können Sie meinen speziellen Terminplaner für das kommende Jahr für 14,80 EUR zzgl. 1,20 EUR Porto bestellen (per EMail an : Koehlerbuch@web.de)
Softcover-Ausgabe: 7,80 EUR plus Porto


Das war einmal...
Die Buchhandlung "WINSMANN" vorm. "Alexander Köhler" auf der Tharandter Strasse in Dresden im Jahr 1991

Sie können direkt auf meinen Schreibtisch schauen, können sich auf eine Entdeckungsreise in die Zeit Puschkins begeben und finden Hinweise zu anderen Büchern, historischen Fakten und Personen, welche allein deswegen für mich von Interesse sind, weil sie ein Highlight humanistischer Gesinnung darstellen, an der wir uns orientieren sollten.
Mein Büro

... ich zähle mich nicht dazu, versuche aber, den Durchblick zu behalten. Mehr geht nicht!


Alexander Puschkin im Gespräch mit Nikolai I. am 8. September 1826
(Titelbild: N. Gay "I. Pustschin zu Gast bei A. Puschkin", 1874)
Titelgestaltung der russ. Ausgabe von 1987 (Verlag "NAUKA" , Moskau)




Vincey-Ikone für Michail Lunin


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Vom Projekt um 1930...
...zum Bilderbuch im Jahr 2011.






Was gehen uns in Deutschland die Dekabristen an? Mit denen haben wir doch nichts am Hut, könnte man meinen. Außerdem: das ist schon sooo lange her... Was scheren uns die Knackis von 1826, was gehen uns Sibirien oder der Kaukasus an. Feodossia? Nie gehört. Wo liegt das eigentlich? Für mich sind o.g. Personen und Orte Orientierungszeichen, um seelich gesund durch das Leben zu kommen. Wer auf derartige "Wegweiser" verzichtet, wird schnell zum Spekulanten, lässt sich von der Oberflächlichkeit der daily ups and downs, des in und out zu einer meinungslosen Knete formen, kann nicht widerstehen und tut stets das, was alle anderen auch machen. In der Regel heisst das: andere Menschen hintergehen und übervorteilen, um zu schnellen Gewinnen zu kommen, die sich am Ende als Verlust erweisen. Wie schnell das Geld der Anderen futsch ist, wenn man ohne Bremse über den Laufsteg des Lebens schliddert, braucht man seit Februar 2010 keinem Banker gross zu erklären... Die gefährliche Krise, in die wir immer noch sind, ist vor allem dadurch bedingt, dass Menschen mit Werten umgehen, ohne ethisch dafür vorbereitet oder geeignet zu sein. Auch deshalb habe ich diese Seite ins Netz gestellt, um all denen Anhaltspunkte, Anregung und Informationen zu geben, die sich mit verantwortungsvollem Geist die Frage stellen: "Welche Werte sind beständig? Welchen Sinn hat mein Leben noch, wenn ich satt bin? Kann ich Krisen durch innere Sicherheiten ausgleichen? Und durch welche?" Etwas Sinnvolles wäre z.B., einmal länger darüber nachzudenken, welche Lebensvorstellungen Menschen in früheren Zeiten hatten, Menschen, die bewusst gelitten haben, damit andere Menschen durch ihr Beispiel geläutert werden und denen, die hungern (auch nach Liebe und Anerkennung!) das geben, wonach sie sich verzehren: saubere Kleidung (Gesundheit), Achtung (Förderung der Persönlichkeit) und jeden Tag genug zu essen. Boris Pasternak hat einmal geschrieben: "Wir alle sind nur in dem Maße Menschen geworden, in dem wir die Menschen liebten oder Gelegenheit hatten, sie zu lieben." Diesen Satz sollte jeder vor dem Aufstehen täglich formulieren und darüber nachdenken, bevor er an sein Werk geht. Wir Menschen existieren nur in der Gemeinschaft. Und für diese Gemeinschaft müssen wir etwas tun, müssen wir aktiv werden - gerade dann, wenn wir satt sind. Die Dekabristen waren solche satten Menschen, die alles hatten. Sie hatten mehr, als wir uns je vorstellen können, denn sie besaßen eine fruchtbare Kultur, kannten noch gültige Maßstäbe, nach denen sie leben konnten, Entscheidungen trafen, welche an den Edelsinn des Menschengeschlechts appellierten. Ihre Namen stehen für die ewige Begeisterungsfähigkeit und den Veränderungswillen der Jugend, aber auch dafür, dass der Mensch im Elend zu einer Grösse findet, die Krisen überdauert. Und bei all ihrer Unfertigkeit sollten wir eines nicht vergessen: sie opferten sich nicht zuletzt für uns, weshalb wir heute aufgerufen sind, eine menschliche Kultur neu zu beleben, deren Wert nahezu ausschließlich nach Umsatz und Gewinn gemessen wird. Was aber können wir dem fortschreitenden Abbau kultureller und ethischer Werte entgegensetzen? Wie können wir einen korrupten Geist beleben und unseren Mut, dann, wenn es nötig sein wird, all unsere Bequemlichkeiten zu opfern, aktivieren, damit für jene, die nach uns kommen, wieder genug Kultur vorhanden ist, in der sie sich entfalten können, ohne von den Strategien des globalen Marktes gelenkt zu werden, wieder das sind, als was sie geboren wurden: Individuen? Oder sind wir mit Erfindung der Atombombe tatsächlich in ein Endphase der Menschheit geraten, in der Zukunft nicht mehr denkbar ist? Die Antwort muss jeder selbst finden, und dieser Findungsprozes führt (aus meiner Sicht) auch über die Dekabristen. Sie haben es vorgelebt, sie haben ihr Leben genau in diesem Sinn verstanden. Sie waren Störenfriede in einer Zeit, da nur wenige das Recht und die Möglichkeiten hatten, ihre Bequemlichkeit zu leben - auf Kosten anderer (natürlich!!!). Man hat sie deshalb weggesperrt - verbannt, damit man sie vergißt. Was taten sie aber? Sie halfen mit, Sibirien zu kultivieren oder riskierten ihr Leben im Kaukasus, bevor sie schließlich taten, wozu sie ausgezogen waren: sie befreiten die Bauern Russlands aus der Leibeigenschaft (indirekt). Sie haben nichts von dem wirklich vermisst, was sie aufgaben, aufgeben mussten. Sie hatten alles, was man sich denken kann und gewannen mehr, als sie sich selbst vorstellen konnten: die Liebe unzähliger Nachgeborener.
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Alle Fotos, Bücher und Bilder sind käuflich zu erwerben! Texte und Übersetzungen, soweit sie noch nicht in Buchform vorliegen, sind für einen Seitenpreis/Pauschalpreis erhältlich. Näheres auf Anfrage.

2004 erschienen
"Die Brüder Christi in Russland" (ISBN 3-8334-1061-2)
Ich hatte diesen Titel gewählt, weil das Anliegen der wahrhaftigen Dekabristen darin bestand, eine Welt, die für sie an Unrecht bereits überfüllt war zum besseren zu wenden. Hierfür wollten sie vor allem auf den Geist der Zeit in ihrem Land Einfluss nehmen. Als die Umstände einige von ihnen dazu nötigten, den Protest öffentlich zu machen, waren sie unfähig, Gewalt zu organisieren (bis auf Ausnahmen). Sie nahmen freiwillig Tod, Verbannung und Leid auf sich, da sie wußten - alle schauen auf uns und werden sagen:
"Seht, da waren Menschen, die es wagten, kühn zu sagen: SO GEHT ES NICHT WEITER! NICHT MIT UNS!" ...und so bekam die Figur des Jesu Christi Brüder, denn sie taten, was ihr Gewissen ihnen befahl und unterließen, was ihnen christliche Nächstenliebe verbat.
Warum mußte diese Frau (s. Bild oben) im Jahr 1826 bei stärkstem Frost die Newa passieren, um ihren Liebsten zu sehen? Wieso saßen die besten Söhne Rußlands hinter dicken Mauern? Weshalb mußte ein großer Dichter hängen und ein anderer zittern, während ein weiterer die Antwort nach dem Sinn seines Schicksals suchte? Wie groß waren die Opfer am Anfang der demokratischen Entwicklung Europas in Rußland? In welcher Verantwortung steht jede Politik, steht die Macht? Diese Fragen stellten sich vor 200 Jahren die jüngsten und talentiertesten Männer des russischen Imperiums, zur Zeit der französischen Utopisten um Fourier. Sie waren voller Stolz, denn sie hatten Napoleon besiegt. Jetzt wollten sie den Atem einer neuen "Russischen Wahrheit", den Atem der Freiheit in alle Hütten tragen - und scheiterten... Abgesehen von der Tragik ihres Lebens, nötigt ihr Schicksal noch heute Jedem Respekt ab, der sich ein wenig mit ihnen beschäftigt. Ihre Namen bilden den Glorienschein eines großen Kulturbodens, auf dem der Geist eines Puschkin, eines Leo Tolstoi und vieler anderer erblühte, aus dem er gespeist wurde. Sie sind das Edelste, was die Menschheit nach Jesus von Nazareth hervorgebracht hat und bedeuten uns, dass echte Demokratie auch den Einsatz der Herzen verlangt.

Yale Universität in New Haven / USA (s. Orbis-Katalog)
Universität von Chicago / USA (Regenstein Bookstocks)
Universitätsbibliothek Wien / Österreich
Universitätsbibliothek Bern / Schweiz
Universitätsbibliothek Basel (Schweiz)
Bayrische Staatsbibliothek in München
Bibliothek der Universität Heidelberg
Universitätsbibliothek der Stadt Bremen
Philipp-Universität Marburg
Bibliothek des Slawistischen Institutes der Universität Leipzig
(C) Vincey "Am Morgen des 14. Dezember" (Ausschnitt)

von Dekabr (russ.) - Dezember, weil der militärische Aufstand am 14./26. Dezember 1825 stattfand (das erste Datum steht für den julianischen,das zweite für den gregorianischen Kalender). Der Begriff wurde erstmals von Nikolai I. in dessen Korrespondenz mit seinem Bruder Konstantin Pawlowitsch (Warschau) geprägt, um einen Sammelbegriff zu finden, unter dem er "diese Wahnsinnigen" irgendwie bezeichnen konnte, deren Motivation zu Anfang noch nicht klar war und erst während der Untersuchung, bzw. der Zwangsarbeit/Verbannung mehr und mehr zum Impuls eines inneren Widerstandes wurde, aus dem die öffentlich "Entehrten" (de facto aber hoch Verehrten!) Kraft schöpften, um positiv auf ihre Umgebung zu wirken. Damit schufen sie ein einzigartiges Beispiel für menschliche Selbstbestimmung - fern aller Konventionen und nach den Regeln reiner Menschlichkeit. Die provisorische Bezeichnung wurde später von der Allgemeinheit übernommen, weil sie politisch wertfrei ist. Die Helden der Bewegung gelten vielen Intelletuellen Rußlands als Apostel einer neuen Zeit, als Künder einer Volksgemeinschaft nach den Prinzipien Leistung und Solidarität. Die weitere kulturelle und literarische Entwicklung Rußlands (nach Puschkin) ist ohne die Vorbildwirkung der (echten!) Dekabristen nicht denkbar. Sie zählen zum kostbarsten Besitz edler menschlicher Denkungsart - nicht nur für Rußland... Und das Schönste ist daran, sie wärmen unsere Herzen - auch heute noch, als sei die Zeit seit damals stillgestanden ...!

hc 604 Seiten (66,82 EUR) n.n.; erstmals in deutscher Sprache vorliegendes "Alphabet" maßgeblicher, am Aufstand von 1825 beteiligten Personen, sowie jener, die darüber zu Gericht saßen und deren Umkreis - in Erweiterung des sog. Borowkow-Alphabetes, zzgl. div. Texte zu einigen der im Lexikon erwähnten Personen


Die Pilotausgabe wurde u.a. von folgenden Bibliotheken bestellt:
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (FB Slawistik)
Universitätsbibliothek Lübeck
Bibliothek der Universität Heidelberg
Staats-und Universitätsbibliothek Bremen
Europäisches Übersetzer Zentrum in Straehlen / NRW
Bayrische Staatsbibliothek


Eine Sammlung der meisten Texte, die nach "Die Brüder Christi in Russland" von mir übersetzt und übernommen wurden, um in thematischen Bänden oder persönlichen Darstellungen der Dekabristen in Deutsch ediert zu werden.



Band 1: Dokumente zur Vorgeschichte des Dekabristenaufstandes
Die Zeit vor dem Aufstand
softcover, 472 Seiten
Teil 1 - Erinnerungen der Dekabristen
Teil 2 - Erinnerungen von Zeitzeugen

Band 2: Dokumente zum Dekabristenaufstand(32,80 EUR)
Der Aufstand (Berichte der Augenzeugen)
softcover, 356 Seiten
Teil 1 - Der Aufstand in St. Petersburg am 14. Dezember 1825
Teil 2 - Der Aufstand in der Ukraine zur Jahreswende 1825/26 sowie die (vergeblichen) Bemühungen der Kameraden in Moskau
Band 3 : Dokumente zu Verhaftung, Verhören und Verurteilung der Dekabristen (33,80 EUR)
Haft und Verhöre der Dekabristen
Derzeitiger Manuskriptstand: 364 Seiten
Teil 1 - Verhöre
Teil 2 - Haft
Band 4: Dokumente zu Zwangsarbeit, Ansiedlung in Sibirien und Militärdienst der Dekabristen im Kaukasus (56,- EUR)
Zeit der Verbannung
hardcover, 700 Seitem
Teil 1 - Erinnerungen der Dekabristen an Sibirien
Teil 1a - Artikel und Erinnerungen von Zeitgenossen und div. Autoren über das Leben der Dekabristen in Sibirien
Teil 2 - Erinnerungen der Dekabristen an den Kaukasus
Band 6: Das literarische Werk der Dekabristen
(noch in Arbeit)
Derzeitiger Manuskriptstand: 150 Seitem
Teil 1 - Das literarische Wirken bis zum Dekabristenaufstand
Teil 2 - Literarisches Wirken ab Dezember 1825
- Prosa und Publizistik - Lyrik
Teil 3 - Zur Rezeption des literarischen Wirkens der Dekabristen

Alexander Bestushew (Marlinski): "Fregatte Nadeshda"; Brandenburgisches Verlagshaus 1990 (256 Seiten mit Abbildungen) Alexander Bestushew (Marlinski): "Eine Reise nach Reval", Verlag Rütten & Loening, Berlin 1992 (192 Seiten mit 12 zeitgenössischen Illustrationen) J. D. Jakuschkin "Memoiren" Wilhelm Küchelbecker: "Über die Entwicklung in unserer Poesie" und "Vorlesung über russische Sprache und russische Literatur" (22 Seiten) Jewgenij Obolenskij "Meine Verbannung nach Sibirien" Baron von Rosen "Aufzeichnungen eines russischen Offiziers" Kondrati Rylejew: "Einige Gedanken über die Poesie" (8 Seiten) (letztere Arbeit wurden 1975 von Gerhard Dudek in dem Titel "Die Dekabristen - Dichtungen und Dokumente" beim Insel-Verlag Leipzig publiziert), ebenso Nikolai Gneditsch: Rede über die Bestimmung des Dichters sowie 1 Traktat (18 Seiten) und Alexander Ulybschew: "Der Traum" Sergei und Maria Wolkonsky "Erinnerungen"
Band 5: Die Korrespondenz der Dekabristen in Briefen an, bzw. von Freunden und Verwandten
z-Zt- 244 Seiten
Die Briefe von: Alexander, Michail und Nikolai Bestushew,Iwan Gorbatschewskij, I. Pustschin, Sergei Trubeztkoi, Iwan Burzew, Matwei Murawjow u.a. vor dem Aufstand (Teil 1) - Während der Zeit ihrer Haft und während der Zwangsarbeit (Teil 2) - Während der Zeit ihrer Ansiedlung in Sibirien und im Kaukasus (Teil3) (zum Teil auch zweisprachig, wenn es sich um besonders interessante Briefe handelt)
Derzeitiger Manuskriptstand: 252 Seiten




Die Tochter der Nichte Potjomkins, A.W. Branitzkaja (geb. Edelmann), auch bekannt als jene Fürstin Woronzowa, der Alexander Puschkin in Odessa huldigte.


314 Seiten, pb A5 (19,80 EUR)
- Die Erinnerungen von I.I. Gorbatschewskij


Ab März 2012 in Hardcover über VLB lieferbar unter dem Titel: N.I.Lorer "Denk ich an damals zurück..."



Die Preise der Titel variieren je nach Umfang und Ausstattung. Die Bände können auf Wunsch in Hardcover oder als Paperback geliefert werden. Alle Preise verstehen sich inclusive Porto. Zustellungszeit: 6-8 Tage




"Die Heimat des Fürsten Wolkonsky" (ISBN 3-8370-1859-8) 48,- EUR; auch als e-book (pdf-format) 6,99 EUR.
(Archivfoto um 1896)
Wer dieses Buch nicht gelesen hat, scheint für den Rest seines Lebens gestraft zu sein. Mit sprachlicher Eleganz berichtet der Lehrer von Marina Zwetajewa, ein Vertreter der russischen Hocharistokratie und Enkel von Maria Wolkonsky, von den Höhen und Tiefen seines engagierten Lebens.
Titel der englischsprachigen Ausgabe "My reminescences"; 2 Bände 100 $

(Interessenten können auch eine Mail senden an: Koehlerbuch@web.de)
Für all jene, die mich nicht kennen: JVincey ist Jahrgang 1947. In der Vergangenheit habe ich nach Studium in Moskau und Leipzig u.a. für Mezhkniga (Das Internationale Buch), den Reclam-Verlag (Leipzig) und den VdK Dresden gearbeitet. Publizistisch habe ich zwischen 1974 und 1978 etwa drei Dutzend Artikel zu Fragen der Vorschulerziehung in der Bezirkspresse der heutigen Mitteldeutschen Zeitung veröffentlicht, bin mehrmals von der GDSF ausgezeichnet worden, gehörte ab 1964 zum Ensemble des Puschkinhauses der Stadt Halle/Saale (Dramatischer Zirkel und Händelpreis 1968, Empfänge mit Tschingis Aimatow u.a.), habe mich Mitte der 80-er Jahren als Buchhändler selbständig gemacht und war 1990 Gründungs- und Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Buchhändler und Verleger in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Jahr 2000 sattelte ich auf GUS-Fachberater um, versuchte mich im Marketing und arbeite seit 2004 als Autor und Übersetzer. Mein Anliegen ist der geistige Brückenschlag zwischen der ausgestorbenen (?) Kultur Rußlands und dem interessierten heutigen Deutschland (aber wo ist das?). Von 2002 bis 2011 war ich Mitglied der Deutschen Puschkingesellschaft. Was ich in 50 Jahren als Wesentliches entdeckt habe, motiviert mich seit dem Jahr 2002, Bücher zu schreiben, Texte zu übersetzen, alte Geschichten neu zu formulieren und viele Namen (wieder) zu entdecken.
Vincey im Oktober 2009
Flyer zum Dekabristenlexikon:




Dieser Band entstand in den Jahren 1970-72, als Karl Kran (1922-74) noch für die DPA als Korrespondent in Moskau arbeitete. In einem der Moskauer Antiquariate entdeckte er das Tagebuch der Warwara Petrowna Scheremetjew, übersetzte es aus Leidenschaft für die russische Kultur und versah es mit lesenswerten Kommentaren. Ergänzend dazu finden Sie in meinem Band "Fürstenerinnerungen" einen Bericht zum Duell Tschernow-Nowosilzew im Jahr 1825.

J. Habermas
(Zeichnung: J.Vincey)
"In der Euro-Zone fehlen die politischen Kompetenzen für eine notwendige Harmonisierung der auseinanderdriftenden nationalen Ökonomien. (...) Getestet wird nämlich der Wille und die Fähigkeit der Bürger ..., den nächsten Integrationsschritt zu vollziehen - und damit die Zivilisierung der Ausübung politischer Herrschaft einen Schritt voranzubringen."


Virtueller Gedenkstein für Michail Lunin, den wahrhaftigsten unter den Dekabristen, obwohl er am Dezemberaufstand nicht teilgenommen hatte...




Toi-Toi-Toi

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